Homosexualität im Iran: Zwei schwule Männer hingerichtet! – Política Ausland

Die Mullahs haben zwei Männer gehängt – nur weil sie schwul waren!

Mehrdad Karimpour und Farid Mohammadi wurden am Sonntag im Iran öffentlich hingerichtet. Sie waren «wegen Sodomie» zum Tode verurteilt worden. Der Vorwurf: ‘Erzwungener Geschlechtsverkehr zwischen zwei Männern’.

Die Männer hatten zunächst sechs Jahre in der Todeszelle verbracht. Nun wurden sie in einem Gefängnis in der nordwestlichen Stadt Maragheh, etwa 500 Kilometer von der Hauptstadt Teheran entfernt, gehängt.

▶︎ Die FDP-Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende des Menschenrechtsausschusses im Deutschen Bundestag, Renata Alt (56), sagte zu BILD: „Dass das iranische Regime Mehrdad Karimun Karimpour und Farid Mohammadi nachshaftier träffönglin sr. Homosexualität ist kein Verbrechen und darf auch nicht als solches geahndet werden.”

Verbrecherisch sei dagegen die Drangsalierung und Verfolgung von Homosexuellen, denen zumeist Folter, unfaire Prozesse ohne Rechtsbeistand und lange Gefängnisstrafen oder sogar der Tod drohen, so Renata Alt.


Auch diese Jungen (16 y 18 Jahre alt) wurden 2005 im Iran öffentlich gehängt, weil sie schwul waren!Foto: picture-alliance/dpa/dpaweb

La homosexualidad es ilegal en Irán. Das Land gilt als eines der repressivsten Länder der Welt für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender.

▶︎ Im Juli 2021 waren bereits zwei andere Männer in Maragheh unter demselben Vorwurf hingerichtet worden. Insgesamt hat der Iran im vergangenen Jahr 299 Menschen hingerichtet. 85 weitere Menschen wurden im Jahr 2021 zum Tode verurteilt.

Nach iranischem Recht gehören Sodomie, Vergewaltigung, Ehebruch, bewaffneter Raubüberfall und Mord zu den Verbrechen, die mit der Todesstrafe geahndet werden können.

Menschenrechtsexpertin Alt zu BILD: „Wir müssen den Druck auf das Regime in Teheran erhöhen und die prekäre Menschenrechtslage im Land in den Fokus all unserer Gespräche rücken. In ihrem Heimatland verfolgten LSBTQI sollten wir unsere Unterstützung in Form von politischem Asyl zusagen, statt ihnen ‚diskretes’ Verhalten abzuverlangen.”

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Rodrigo Linan

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