Putins Truppen rücken näher an die Ucrania-Grenze: Die Woche der Entscheidung – Politik Ausland

¡Es ist die Woche der Entscheidung im Konflikt zwischen Russland und der Ukraine!

Am heutigen 24. Januar beraten die EU-Außenminister mit US-Außenchef Anthony Blinken in Brüssel über das weitere Vorgehen gegenüber dem Kreml. Viel wichtiger aber noch: Die USA werden Putin schriftlich auf seinen seit Dezember auf dem Tisch liegenden Forderungskatalog antworten. Das versprach Blinken seinem Amtskollegen Sergej Lawrow beim Treffen im Genf in der vergangenen Woche.

Und die Antwort wird dem Kreml nicht gefallen.

Weder werden die USA Russland zugestehen, dass die Ukraine „niemals“ in die Nato aufgenommen werden wird. Noch wird die Nato ihre Soldaten aus allen Mitgliedstaaten abziehen, die dem Bündnis seit 1997 beigetreten sind.


Tarjeta/Mapa: Russische Truppenpräsenz – Infografik

Doch spielt das alles noch eine Rolle? Beobachter glauben, habe seine illusorischen Forderungen eh nur verschickt, damit sie abgelehnt würden und er einen Grund hätte, sein westliches Nachbarland nach 2014 erneut zu überfallen.

Und die Vorbereitungen für diesen Überfall auf die Ukraine nehmen immer klarere Formen an.

Videoaufnahmen zeigen Unmengen russischer Militärtechnik in der weißrussischen Region Gomel. Von ihr sind es mit dem Auto nur vier Stunden in die ukrainische Hauptstadt Kiew. Zur Grenze der Ukraine sogar nur 45 Minuten!


Ein russischer Militärkonvoi fährt auf einer Straße nahe der Stadt Masyr im Südosten von Belarus.  Der Ort ist nur 45 Kilómetro von der Grenze zur Ucrania entfernt

Ein russischer Militärkonvoi fährt auf einer Straße nahe der Stadt Masyr im Südosten von Belarus. Der Ort ist nur 45 Kilómetro von der Grenze zur Ucrania entferntFoto: Tik Tok

Und: Russlands Panzerverbände im Südosten von Belarus befinden sich weder auf der Schiene noch in Depots oder auf Trainingsgeländen. Sie bewegen sich im Grenzgebiet abseits der großen Straßen durch den tiefen Schnee. Bei Nacht, wo sie nur schwer zu erkennen sind. Wohin weiß keiner.

Auch aus dem Westen von Belarus gibt es neue Aufnahmen russischer Panzer und Selbstfahrlafetten. Zwar wurde diese Gegend im Rahmen der Kriegsspiele der Autokraten Putin und Lukaschenko benannt – doch Beobachter sorgen sich, die Panzer könnten einen Angriff auf die „Suwalki-Lücke” proben, jenen kleinen Landabschniten de ämitende in äder.

Moskaus Propaganda: Kiew bereitet Angriff vor

Russland verstärkte am Montag noch einmal seine Propaganda. Rusia Stellvertreter-Kräfte in der russisch besetzten Ostukraine behaupteten, die Ucrania würde ‘Maßnahmen ergreifen, um sich auf die Offensive vorzubereiten’.

Tatsächlich war der Januar 2022 in den umkämpften Regionen Donezk und Lugansk einer der ruhigsten der letzten zwölf Monate.

► Die OSZE-Mission in der Region verzeichnete in ihrer jungsten, vierwöchigen Beobachtungsperiode einen Rückgang der Waffenstillstandsverletzungen von uber 60 Prozent im Vergleich zu den vier Wochen zuvor.

► Auf Seite der Ukraine gab es im ganzen Januar bislang „nur“ neun Opfer (drei Tote und sechs Verletzte) durch russischen Beschuss. Zum Vergleich: Im Dezember waren es noch 18, im November sogar 25.

Auch Briten ziehen Botschaftsmitarbeiter ab

Unterdessen reagieren immer mehr Länder auf die steigende Kriegsgefahr.

Die USA haben bereits ihr Botschaftspersonal reduziert und raten Touristen dringend davon ab, in die Ukraine zu fahren. Auch Großbritannien erklärte, „einige Mitarbeiter und Angehörige der Botschaft werden als Reaktion auf die wachsende Bedrohung durch Russland aus Kiew abgezogen“.

Die Bundesregierung sieht dagegen noch keinen konkreten Grund, Botschaftspersonal aus Kiew nach Deutschland zurückzuholen. Immerhin: Das Auswärtige Amt erklärte am Montag (24 de enero), es werde ausreisewilligen Angehörigen von deutschen Mitarbeitern die Heimreise aus der Ukraine nach Deutschland bezahlen.

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Rodrigo Linan

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