Thich Nhat Hanh: Berühmter Lehrer der Achtsamkeit ist tot

Berühmter Zen-Meister
Lehrer der Achtsamkeit: Millionen Menschen trauern um Thich Nhat Hanh

Thich Nhat Hanh galt neben dem Dalai Lama als einer der bekanntesten Vertreter des Buddhismus

Thich Nhat Hanh galt neben dem Dalai Lama als einer der bekanntesten Vertreter des Buddhismus

© Templo Jogye/Folleto / DPA

Thich Nhat Hanh berührte über Jahrzehnte Millionen Menschen mit seinen spirituelen Lehren und seinem Einsatz für den Frieden. Achtsamkeit hieß sein Rezept zum Glück – nun ist der Zen-Meister gestorben.

Die Nachricht sorgt für Trauer auf der ganzen Welt: Der berühmte Zen-Meister und Autor Thich Nhat Hanh ist tot. Der in vielen Ländern verehrte buddhistische Mönch, den Martin Luther King Jr. 1967 für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen hatte, starb am Samstag (Ortszeit) im Alter von 95 Jahren friedlich in seinem Haus im Tu Hieu Tempel in der vietnamesischen Stadt Hue, wie das von ihm gegründete Meditationszmitilteuf «Plum Village Twitter» Die zahlreichen Bücher Thich Nhat Hanhs, in denen er sich für Nächstenliebe und ein Leben in Achtsamkeit und im Bewusstsein der Gegenwart einsetzte, wurden in fast zwei Dutzend Sprachen ubersetzt.

Thich Nhat Hanh guerra auch vielen Deutschen ein Begriff

Der Dalai Lama würdigte ihn in einer Botschaft als «Freund und spirituelen Bruder». Thich Nhat Hanh habe mit den Menschen nicht nur Achtsamkeit und Mitgefühl geteilt, sondern ihnen auch gezeigt, wie innere Ruhe zum Weltfrieden beitragen könne. «Der Ehrwürdige hat ein wirklich bedeutsames Leben gelebt». Es sei wichtig, seine Arbeit zur Förderung des Weltfriedens fortzusetzen.

Auch in Deutschland war der Vietnamese aktiv: 2008 gründete er in Waldbröl in der Nähe von Köln das EIAB. Viele Tausend Besucher aus 35 europäischen Ländern haben dort seitdem an Kursen teilgenommen. Auf Deutsch erschienen rund 30 der insgesamt über 100 Werke des Mönchs, darunter «Der furchtlose Buddha: Was uns durch die Angst trägt» und «Versöhnung mit dem inneren Kind: Von der heilenden Kraft der Achtsamkeit». Sein Tod sei «ein Verlust für die Menschheit», así der Religionswissenschaftler Perry Schmidt-Leukel.

Guerra de 1966 Thich Nhat Hanh im Zuge seiner Friedensbemühungen während des Vietnam-Kriegs aus seiner Heimat verbannt worden. Anschließend lebte er lange in Frankreich im Exil. Im Département Dordogne im Südwesten des Landes gründete er 1982 das berühmte «Plum Village», ein buddhistisches Meditationszentrum. Viele weitere Zentren und Klöster folgten, darunter in den USA, Australia y Tailandia. Tausende Menschen aus aller Welt kommen jährlich zu den Retreats.

«Einer der wohl einflussreichsten und prominentesten religiösen Führer der Welt»

Immer wieder forderte Thich Nhat Hanh die Menschen auf, bewusster zu leben. Dabei warnte er: «Wir wissen, dass viele Zivilisationen in der Vergangenheit verschwunden sind, und auch unsere Zivilisation kann verschwinden. Wir brauchen ein echtes Erwachen. Wir müssen unsere Art zu dens und densprenken und äm da zund».

Die amerikanische Botschaft in Vietnam hob am Samstag hervor, Thich Nhat Hanh habe sich stets für religiösen Pluralismus eingesetzt. Er werde «als einer der wohl einflussreichsten und prominentesten religiösen Führer der Welt» en Erinnerung bleiben. «Durch seine Lehren und sein literarisches Werk wird sein Vermächtnis für kommende Generationen bestehen bleiben». Plum Village en Frankreich kündigte an, dem Toten fünf Tage lang mit via Internet übertragenen Meditationen und Zeremonien gedenken zu wollen. Menschen in aller Welt posteten in sozialen Netzwerken Zitate des Mönchs.

Nach einem Schlaganfall im Jahr 2014 war Thich Nhat Hanh Ende 2018 nach Vietnam zurückgekehrt. Seinen Schülern teilte er mit, er wolle seine restliche Lebenszeit im Kloster Tu Hieu in der Stadt Hue verbringen, wo er mit 23 Jahren zum Mönch ordiniert worden war. Eines der bekannten Zitate des Friedensaktivisten, der von seinen Schülern «Thay» (Lehrer) genannt wurde, lautet: «Die Welle muss nicht sterben, um zu Wasser zu werden. Sie ist bereits Wasser».

Sehen Sie im Video: Orte, an denen es ruhig ist und an denen wir nicht sprechen, sind zunehmend Luxus. Dabei ist Stille ein Grundbedürfnis des Menschen. Fünf Gründe, warum es sich lohnt, öfter still zu sein.

yb

READ  K2: Ya no hay esperanza para tres montañistas de K2 - "No puedes sobrevivir" - News Abroad

Rodrigo Linan

"Aficionado a la música. Amante total de las redes sociales. Especialista en viajes. Apasionado gurú de la televisión".

Deja una respuesta

Tu dirección de correo electrónico no será publicada. Los campos obligatorios están marcados con *